Herpes Zoster

Herpes Zoster ist eine Infektionskrankheit, die neben der Haut auch die Nerven betrifft. Sie trägt entsprechend der gürtelförmigen Hautausbreitung
am Körperstamm den Namen Gürtelrose oder - griechisch - Zoster.
Die Erstinfektion mit dem Varicella-Zoster-Virus findet meist in der Kindheit statt und verursacht Windpocken. Nach dem Abheilen verschwinden die Viren nicht vollständig, sondern „schlummern" lebenslang im Körper. Vom Immunsystem in Schach gehalten nisten sich die Viren in bestimmten Nervenzellen in der Nähe des Rückenmarks ein und ruhen hier über eine lange Zeit, ohne irgendwelche Beschwerden zu verursachen.
Bestimmte Ereignisse wie ein geschwächtes Immunsystem, fortgeschrittenes Alter, chronische Erkrankungen oder Stress können zu einer Reaktivierung der Viren führen.

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